Giw Aalam

Referenzprojekte

KI-Softwareprojekte

Vendor Data Management ist aus Herausforderungen entstanden, die ich aus unterschiedlichen Rollen selbst kenne: historisch gewachsene IT-Landschaften, zahlreiche Anbieter und Verträge, verteilte Verantwortlichkeiten und die schwierige Frage, wie man jederzeit einen verlässlichen Überblick über Services, Lizenzen, Kosten, Risiken und Abhängigkeiten behält.

Als IT Vendor Manager bei Lowell verantwortete ich die Lizenzen, Services und Verträge der DACH-IT für 16 operative Gesellschaften. Die Aufgabe ging dabei weit über klassische Vertragsverwaltung hinaus. Unterschiedliche Lösungen und Lieferantenstrukturen mussten über Gesellschaften und Regionen hinweg transparent gemacht und soweit sinnvoll harmonisiert werden. Allein die DACH-Infrastruktur umfasste mehrere Exadata-Appliances und deutlich über 200 Server. Entscheidungen und Veränderungen erfolgten in enger Abstimmung mit Compliance, Legal und dem Group Vendor Management sowie im Zusammenspiel mit den Anforderungen der DACH-, Nordic- und UK-Organisationen.

Seit 2023 habe ich diese Erfahrung um die technische Perspektive erweitert: durch die Projektleitung und technische Begleitung von Migrations- und Automatisierungsvorhaben im Financial Reporting sowie durch die Beschäftigung mit Risikomanagement, Datenintegration und dem praktischen Einsatz von KI.

Aus dieser Verbindung von Vendor Management, IT, Governance und Automatisierung sind die beiden folgenden Softwareprojekte entstanden. Sie bilden Prozesse ab, die ich zuvor selbst in komplexen Unternehmensstrukturen erlebt und teilweise manuell durchgeführt habe, und versuchen genau dort anzusetzen, wo in der Praxis häufig Zeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit verloren gehen.

Vendor Data Management

Eine vollständige Desktop-Anwendung für IT-Vendor-, Vertrags- und Risikodaten: mit eigenem Datenmodell, regelbasierter Compliance-Prüfung und einer LLM-Pipeline samt deterministischer Prüfschicht. Dazu eine CAS-Transferarbeit über die Grenzen automatisierter KI-Prüfung. Zeigt zugleich, wie ich Anforderungen, Datenmodellierung und KI-Integration in der Praxis umsetze.

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Endpoint-SOC-Agent

Ein zweistufiges KI-Agenten-System für Sicherheits-Monitoring auf einem einzelnen Gerät: passive Netzwerk- und Log-Sensorik, deterministische Guardrails, die jede Empfehlung zweimal prüfen, Ausführung ausschliesslich nach manueller Freigabe. Dasselbe Prinzip wie bei Vendor Data Management — KI empfiehlt, ein Mensch entscheidet — hier angewendet auf Endpoint-Sicherheit statt Vertragsprüfung.

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Anforderungsmanagement & Prozessoptimierung

IT- und Digitalisierungsstrategie, Messe Essen

Als Digitalisierungsbeauftragter und Teamleiter IT habe ich die IT- und Digitalisierungsstrategie der Messe Essen ausgearbeitet: über 20 Einzelmassnahmen entlang Governance, ERP-Modernisierung, Digital Workplace, Data Governance und Cyber-Resilienz, freigegeben von Geschäftsleitung und CEO. Kernstück war 2021 eine umfassende Analyse der Geschäftsprozesse und eingesetzten IT-Systeme aller Abteilungen des Unternehmens, des Geschäftsmodells der Messe Essen und der Veranstalter sowie der Customer Journey von Ausstellern und Besuchern. Dabei entstand ein umfassendes Programm zur Digitalisierung bzw. Optimierung datenverarbeitender Prozesse, dessen Grundlage ein gemeinsam mit den Fachbereichen erarbeiteter und gewichteter Anforderungskatalog war. Jede am Markt betrachtete Option wurde strukturiert dagegen bewertet — nachvollziehbar für die Geschäftsführung, nicht nur eine Meinung. Genau dieses Prinzip, Entscheidungen messbar statt behauptet zu machen, trägt auch die beiden Softwareprojekte oben.

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IT-StrategieAnforderungsanalyseProzessoptimierungProjektmanagementStakeholder-ManagementDokumentationMitarbeiterschulung

Automatisierung Financial Reporting, Lowell

Als Business Data Analyst bei Lowell habe ich die Automatisierung manueller Reporting-Strecken für eine grosse internationale Bank und eine grosse Versicherung projektleitend und technisch umsetzend begleitet — von der Analyse des IST-Zustands bis zur technischen Automatisierung. Ergebnis: mehrere FTE-Monate manueller Aufwände freigesetzt, Reports seither in höherer Genauigkeit und per Knopfdruck verfügbar. Die fachlichen Anforderungen im Bereich Financial Services / Forderungsmanagement haben dabei ebenso grosse Tiefe wie die zugrunde liegenden Prozesse, Datenstrukturen und Systeme.

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SQL-ReportingProzessautomatisierungDatenqualitätLegacy-MigrationForderungsmanagement

Lösungsentwurf & Angebotsmanagement, RUAG Cyber Security

Als Bid Manager Cyber Security bei RUAG Defence verantwortete ich den vollständigen Prozess von der Ausschreibung oder direkten Kundenanfrage bis zum Vertragsabschluss für KRITIS-Kunden in der Schweiz, Deutschland und Österreich: Analyse komplexer Ausschreibungsunterlagen bzw. Kundenanfragen als Anforderungsgrundlage, Entwicklung von Lösungskonzept und Kostenkalkulation, Abgleich der Risiken mit Konzernvorgaben sowie die nötigen internen Freigabeprozesse. Zusätzlich habe ich den Bid-Prozess selbst weiterentwickelt: Modularisierung und Automatisierung von Standardangeboten inklusive Pricing-Modulen. Ergebnis: spürbare Effizienz- und Qualitätssteigerung im Angebotsprozess und belastbarere Preisbildung für Cyber-Security-Projekte im regulierten DACH-Markt.

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AngebotsmanagementLösungsentwurfIT SecurityProjektkostenberechnungStakeholdermanagement

Das Vorgehen dahinter als Blaupause, übertragbar auf jedes weitere Mandat in diesem Bereich:

01
Zuhören, bevor gebaut wird

Einzel- und Gruppengespräche mit den Menschen, die mit dem Ergebnis arbeiten müssen — nicht nur mit dem Auftraggeber.

02
Nach aussen vergleichen

Marktbeobachtung, Wettbewerbsvergleich, Gespräche mit Kunden, Dienstleistern und Branchennetzwerken — bevor eine Richtung feststeht.

03
Entscheidungen messbar machen

Anforderungen gewichten, Optionen strukturiert gegeneinander bewerten — reproduzierbar statt Bauchgefühl.

04
Den naheliegenden Weg hinterfragen

Bevor die naheliegende Standardlösung übernommen wird, wird geprüft, ob sie tatsächlich die beste Antwort auf die Anforderung ist. Bei teuren, riskanten Entscheidungen: in kleinere Vorprojekte zerlegen, die einzeln schon Wert liefern und die Unsicherheit vor dem grossen Schritt reduzieren.

05
Nachschärfen statt festschreiben

Eine Strategie ist ein kontinuierlicher Prozess mit periodischer Neubewertung, kein einmal verabschiedetes Dokument.

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Beide Projekte sind Belege, keine fertigen Produkte für jeden Fall — ein kurzes Gespräch klärt, was für Ihre Situation passt.

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